die idee des „gewerbekollektivprojektes meuterei“ (derzeitiger arbeitsname)

kollektive kleinbetriebe und politische gruppen /vereine,die in berlin gewerbeflächen anmieten müssen,geht es ähnlich wie mieterInnen auf dem wohnungsmarkt.
der finanzielle verdrängsdruck zwingt kleinbetriebe und polit. gruppen/vereine ihre arbeit ganz einzustellen oder vertreibt sie aus den wohnquartieren , die ihr entstehen und arbeiten erst ermöglichten oder vorraussetzten. es hinterlässt die noch verbliebenen ärmeren mieterinnen dieser quartiere in sich vergrößernder gesellschaftlicher isolation.
die neu entstehenden boutiquen, anwaltsbüros, cocktailbars ect. sind auf die reicheren bevölkerungsgruppen zu geschnitten.

um über die nächsten 5 jahre hinaus (unser mietvertrag läuft dann aus) ,weitere planungssicherheit zu erlangen und durch die größeren räume (bei einem möglichen kauf unserer und angrenzender gewerberäume), könnten wir als meuterei den austausch und die zusammenarbeit von menschen der unterschiedlichen emanzipatorischen bewegungen in so36> (und darüber hinaus) besser bündeln
und weiter dazu beitragen das menschen sich in so36 gegen ihre verdrängung selbstorganisiert wehren.
die gewerberäume sollen zukünftig durch eine eigentumsverkollektivierung durch eine zu gründene gmbh ,in zusammenarbeit mit dem mietshäusersyndikat getragen werden.
das mietshäusersyndikat hätte darin eine wächterfunktion um zu verhindern, das die räume weiter veräußert werden oder die mieten ungerechtfertigt steigen.

aktuelle infos zum stand der geldsammlung findet ihr auch hier auf unserer facebookseite